Jurypräsident/
President
of the jury :
Prof.
Josef
Schwab, Violoncello,
violincello
Der
Jury-Präsident studierte an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn
Bartholdy“ Leipzig und war anschließend zwei Jahre Solo-Cellist des
Gewandhausorchesters. 1962 wurde er Solo-Cellist des Orchesters der Komischen
Oper Berlin. Er gewann mehrere nationale und internationale Preise. Als Solist
konzertierte er mit vielen Orchestern unter bedeutenden Dirigenten wie Franz
Konwitschny, Kurt Masur, Václav Neumann, Hans Swarowsky, Zdenek Kosler und
George Singer in fast allen Ländern Europas, in Süd- und Mittelamerika, Ägypten,
Syrien, Jordanien, dem Irak und Japan. Seit 1974 ist er Professor an der
Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und hält Meisterkurse im In-
und Ausland. Als Juror fungierte er bei internationalen Wettbewerben in Leipzig,
Markneukirchen, Moskau, Helsinki, München und Prag. Josef Schwab war Mitglied
des Streichquartetts der Deutschen Staatsoper Berlin.
Prof.
Ulrike Danhofer,
Violine,
violin
Geboren in Graz, studierte sie an der
Musikhochschule ihrer Heimatstadt bei Prof. Christos Polyzoides sowie bei Prof.
Franz Samohyl in Wien und bei Prof. Max Rostal in Bern. Die Preisträgerin und
Stipendiatin zahlreicher Wettbewerbe und Stiftungen konzertierte als Solistin
und Kammermusikerin in Europa und Asien. Von 1990 bis 2000 war sie Erste
Konzertmeisterin des Grazer Symphonischen Orchesters, von 1996 bis 2000 auch Künstlerische
Leiterin dieses Orchesters und der Steirischen Gesellschaft der Musikfreunde.
Seit 1988 lehrte sie an der Grazer Musikhochschule und seit 1994 auch an der
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit 2002 bekleidet sie
eine ordentliche Professur an der Wiener Musikuniversität. Als Dozentin wirkt
sie bei internationalen Meisterkursen sowie beim Wiener Jeunesse-Orchester und
dem European Philharmonic Orchestra und als Jurorin bei verschiedenen
Wettbewerben. Seit 2004 ist Ulrike Danhofer österreichische Präsidentin der
European String Teachers Association
Prof.
Hans Kalafusz, Violine,
violin
Er wurde in Den Haag geboren und studierte in
Heidelberg, Mannheim und Prag in der Meisterklasse von Prof. Schweyda.
Meisterkurse besuchte er unter anderem bei Henryk Szeryng. Bereits als 20-Jähriger
wurde er zum Ersten Konzertmeister des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart
berufen. Als Solist führten ihn Konzertreisen rund um den Globus. Rundfunk-,
Fernseh- und CD-Aufnahmen mit Dirigenten wie Sergiu Celibidache, Georg Solti,
Karl Münchinger und Sir Neville Marriner machten ihn international bekannt.
Auch auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik engagierte sich Hans Kalafusz
und fand mit den Uraufführungen ihm gewidmeter Werke bei Festivals in
Donaueschingen, Warschau und Paris große Beachtung. Seine besondere Vorliebe für
die Kammermusik führte zur Gründung des „Deutschen Streichtrios“. Seit
1980 ist er Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik Stuttgart,
Gastprofessuren bekleidet er in Japan, Hongkong, Brasilien und den USA. Zu
seinen zahlreichen Auszeichnungen gehören der Edison-Preis, der Französische
Kammermusikpreis, Schallplattenpreise und das Bundesverdienstkreuz.
Prof.
Dietmar Hallmann, Viola,
viola
Der gebürtige Breslauer studierte Musik mit dem
Hauptfach Violine in Leipzig. Nachdem er zunächst als Geiger im
Gewandhausorchester engagiert war, wechselte er nach zwei Jahren zur Bratsche
mit dem Resultat einer fast 40-jährigen Tätigkeit als Erster Solobratschist,
Mitglied des Gewandhausquartetts und Mitbegründer des Bachorchesters. Als
Solist setzte er sich besonders für Neue Musik ein und spielte zahlreichen
Uraufführungen, meist mit dem Gewandhausorchester. Seit 1960 lehrte er das
Fach Viola an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“
Leipzig; zahlreiche seiner Schüler musizieren jetzt in Orchestern des In- und
Auslandes. Besonders in jüngster Zeit trat Dietmar Hallmann mit Kompositionen
und Transkriptionen speziell für Viola bzw. Kammermusik hervor.
Prof.
Peter Langgartner,
Viola, viola
Er stammt aus Steyr, Oberösterreich, studierte bei
Jürgen Geise und dem Bratschisten des Amadeus-Quartetts Peter Schidlof. Als
Solobratschist war er 1982/83 am Teatro La Fenice in Venedig engagiert, bis
1999 bei der Camerata Salzburg. Mit dem Pro-Arte-Quartett ist er auf den
meisten Konzertpodien und bei BMG mit einer Mozart-Gesamtaufnahme vertreten.
Als Solist war er mit den Bratschenkonzerten von Telemann, Mozart, Paganini,
Hindemith und Feldman in Österreich, Deutschland, Italien, Spanien, den USA,
Kanada und Japan zu hören. Seine Kammermusikpartner sind unter anderen Thomas
Zehetmair, Benjamin Schmid, Vladimir Mendelssohn, Alois Brandhofer und
Wolfgang Meyer. Peter Langgartner bekleidet eine Professur für Viola am
Mozarteum Salzburg und ist an Musikkabaretts und Cross-over-Projekten zu
heiteren und ernsten Themen beteiligt.
Prof.
Stefan Kropfitsch, Violoncello,
violoncello
Bereits in jungen Jahren erhielt er
Violoncellounterricht bei Prof. T. Kühne. Gleich nach der mit einstimmiger
Auszeichnung absolvierten Diplomprüfung an der Wiener Musikhochschule wurde
er zum Assistenten von Prof. W. Herzer am gleichen Institut berufen.
Zahlreiche Preise folgten. Das pädagogische Wirken ist gepaart mit einer
umfassenden internationalen Konzerttätigkeit, die Stefan Kropfitsch als
hervorragenden Solisten mit dem Mozarteum-Orchester Salzburg, den Moskauer
Philharmonikern, den Festival Strings Luzern, dem Orchester des Südwestdeutschen
Rundfunks, den Niederösterreichischen Tonkünstlern, dem Philharmonischen
Orchester Ljubljana und vielen anderen Orchestern zusammenführt. Oft ist er
mit Rundfunkaufnahmen zu hören. Als Violoncellist des berühmten Jess-Trios
Wien gestaltet Stefan Kropfitsch eine große Zahl von Konzerten in allen
Zentren der Musik. Als Duo musiziert er mit der Pianistin Barbara Moser.
Zahlreiche Schallplatten und CDs erschienen bei EMI und Gramola. Der Professor
am Joseph-Haydn-Landeskonservatorium Eisenstadt wurde 2004 zum ao. Universitätsprofessor
an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ernannt..

Prof.
Krystyna
Makowska-Lawrynowicz, Klavier,
piano
Ihre gesamte schulische und musikalische Ausbildung
erhielt sie in Warschau, ihren ersten Klavierunterricht im Alter von sechs
Jahren bei Hanna Lachert. An der Musikhochschule Warschau studierte sie bei
Prof. Maria Wilkomirska. Ihr Abschlussexamen bestand sie mit höchster
Auszeichnung. Danach setzte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und
darstellende Kunst in Wien bei Prof. Dieter Weber fort. Krystyna
Makowska-Lawrynowicz gewann Preise u. a. beim
Robert-Schumann-Klavierwettbewerb in Zwickau 1969, beim
Ludwig-van-Beethoven-Klavierwettbewerb in Wien 1973 und in der Kategorie Duo
Violine-Klavier beim ARD-Wettbewerb in München 1974. Sie unternahm
erfolgreiche Tourneen durch ganz Europa, Kuba und die USA. Dort trat sie auch
in der berühmten Carnegie Hall auf. Häufig wirkt sie bei internationalen
Musikfestivals wie den Wiener Festwochen, dem Steirischen Herbst in Graz, dem
französischen George Sand Festival, dem Hinterzarten-Festival und anderen
mit. Sie spielte viele Aufnahmen für verschiedene Rundfunk- und
Fernsehanstalten des In- und Auslandes sowie zahlreiche Schallplatten und CDs
ein. Krystyna Makowska-Lawrynowicz ist Professorin der Musikakademie „Fryderyk
Chopin“ Warschau, der sie in den Jahren 1999 bis 2005 auch als Prorektorin
vorstand.

Nach seiner Ausbildung an der Musikschule Bukarest
belegte er Meisterklassen bei Maestro Sergiu Celibidache. Sein Hornstudium
schloss er an der Musikakademie Prag „magna cum laude“ ab, Dirigieren
studierte er an der Wiener Musikakademie bei Hans Swarowsky. Seit 1963 war er ständiger
Gastdirigent der Bukarester Philharmonie, des Radio-Symphonie-Orchesters und
aller anderen Symphonieorchester Rumäniens. Von 1966 bis 1978 leitete er - seit
1971 als Musikdirektor – das Camerata-Orchester Bukarest, 1978 gründete er
das Symphonie- und Kammerorchester Constanta, dem er bis 1989 als Musikdirektor
vorstand. 1992 wurde er Gründer, Musikdirektor und Dirigent des
Symphonieorchesters Montbéliard in Frankreich. Paul Staicu erhielt zahlreiche
Auszeichnungen, z. B. 1968 die Goldmedaille für kulturelle Verdienste in Rumänien,
1974 die Medaille der Herbert-von-Karajan-Stiftung für die Aufführung der 14.
Symphonie von Schostakowitsch mit dem Camerata-Orchester sowie 1994 den Preis
der Stadt Montbéliard. Er unternahm mit seinen Orchestern Tourneen durch
Europa, die USA und Kanada und war auf dem George-Enescu-Festival Bukarest, dem
Jugendfestspieltreffen Bayreuth und dem Wiener Sommerfestival
„Arkadenhofkonzerte“ zu erleben. Bis 1989 unterrichtete er als Professor für
Horn, Orchester und Kammermusik an der Musikuniversität Bukarest, seit 1990 ist
er Professor am Konservatorium Montbéliard. Als gesuchter Juror nimmt er immer
wieder an internationalen Wettbewerben wie dem Prager Frühling, Concertino Prag
und dem ARD-Wettbewerb in München teil.